22. Klöppelspitzen-Kongress
in Bad Pyrmont 2004

Im historischen Zentrum, direkt an Kurpark, Casino und Hauptallee gelegen, befindet sich das Konzerthaus, am Kongresswochenende der zentrale Anlaufpunkt. Hier gab es Vorträge und Abendveranstaltung, Stände und Kongressbüro des Verbandes, die Ausstellung der Kursergebnisse und einen Teil der Hauptausstellung, nämlich die Exponate zum Thema "Pfauen".

In der Max-Born-Realschule konnte der zweite Teil der Hauptausstellung bewundert werden: über 110 wertvolle historische Spitzenfächer aus verschiedenen Sammlungen, ergänzt um moderne, neu entworfene Stücke. Zudem konnten dort die Stände anderer Spitzenvereinigungen besucht werden: Wir freuten uns über Präsentationen aus den Niederlanden, aus der Normandie, aus Österreich, der Spitzengilde sowie Anny Noben-Sleegers mit ihrem Projekt gegen Krebs.

Weiter bereichert wurde dieser Standort durch Ausstellungen zum Thema "Schuhe" von Katharina Kern, sowie "Wasserfall" von Martina Wolter-Kampmann und ihren jeweiligen Gruppen. Wie Klöppelspitzen entstehen, das demonstrierten während des gesamten Kongresses verschiedene Schauklöppelgruppen. Besonders das Kinderklöppeln fand dabei reges Interesse.

Natürlich gab es auch diesmal wieder reichlich Gelegenheit, alle Materialien rund ums Klöppeln zu erwerben. Die Händler präsentierten in der Sporthalle ihr reichhaltiges Angebot und mancher Geldbeutel wurde sehr erleichtert...

Nicht zuletzt konnten die mit Spannung erwarteten Wettbewerbsbeiträge zum Thema "Afrika" im Rathaus in Augenschein genommen werden. Bevor diese Ausstellung zu ihrer Tournee" auf Reisen geht, hatten die Kongressgäste die Möglichkeit, die vielfältigen Ideen der Teilnehmerinnen zu bestaunen und den Publikumsliebling zu wählen. (Daten und Stationen der weiteren Ausstellungen sowie die Preisträger finden Sie in unserer Rubrik "Wettbewerb").

Ferner ließ es sich das Museum im Schloss nicht nehmen, unseren Gästen als Begleitprogramm eine eigene Fächerausstellung anzubieten.

Bad Pyrmont nahm die Gäste mit offenen Armen auf und unterstützte unseren Kongress vorbildlich. Dies, sowie die Hilfe zahlreicher ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer ließ die Veranstaltung zu einem Erlebnis für alle Gäste werden.


 

Während des Kongresses führten in Bad Pyrmont alle Wege zur Hauptausstellung!

 

Hauptausstellung

Die Hauptausstellung zum Thema Fächer fand in der Max-Born-Realschule statt.

Diese reizende Fächerdame ist genauso gespannt auf die Ausstellung wie Sie!
Fächer 1890 in Brügger Duchesse mit Malerei auf Seide, Sammlung: Jan Geelen

 

Fächer Nadelspitze, Sammlung: José van Pamelen-Hagenaars

 

links: Fächer 1900, Brüssler Spitze, Sammlung E. Balk
rechts: Fächer 19./20.Jhd., Duchessespitze mit Point de Gaze

 

Fächer 1880, Duchesse und Point de Gaze

 

Fächer 1880, DuchesseSpitze und Point de Gaze, Perlmuttgestell, Privatsammlung

 

Zum Schluss noch ein stiller Beobachter, Chantillyspitze

 

Hier eine Auswahl diverser Fächern in Chantillyspitze

Fächer in Chantillyspitze um 1885, Fächergestell in Horn, Sammlung: Jan Geelen


Detail eines Fächers in Chantillyspitze

 

Fächer mit Chantillyspitzenapplikation (Vorderseite) auf Seide, Fächergestell Elfenbein,
Belgien um 1880, Sammlung: Jan Geelen


 

"Rückkehr von der Jagd", Fächer in Chantillyspitze um 1895, Fächergestell Horn,
Fächermuseum Paris, A.H.M.E.

 

Fächerblatt in Chantillyspitze mit Gouachemalerei, Sammlung: Deutscher Klöppelverband,
unten: Detailaufnahmen:

 


 

Alte und moderne Fächer aus der Hauptausstellung

Blick in die Hauptausstellung, Vitrine mit alten Fächern

 

noch mehr moderner Fächer


Klöppelbriefe zu diesen neuen Fächern finden Sie in unsrem Buch zum Kongress

 

neuer Fächer in Duchessespitze, Entwurf: José van Pamelen-Hagenaars,
Ausführung: Eva-Maria Winkler

 

Fächer in Duchessespitze "Feuervogel", Detail, Entwurf und Ausführung Barbara-Angela Marget

 

Hochzeitsfächer von Anny Noben-Sleegers

 


 

Fächer und Pfauen

In der Ausstellung auf der ersten Etage der Kongresshalle
galt die gesamte Aufmerksamkeit des Besuchers den Pfauen!

angepasstes Stück, Pfau in Meterspitze

 

Pfau im Fächerblatt, 1987, Riet Delescen-van Rijsewijk

 

Decke mit Pfauen, Ecklösung

 

Collage aus Plauen, 2004

 


 

Kursergebnisse

Auch in diesem Jahr waren die Ergebnisse aus den Kursen sehenswert.
Hier einige Ausstellungsbeispiele:

 

Eine Arbeit von Inge Gorenflo

 

Moderne Arbeit von Edeltraut Hampe

 

Ein Ergebnis aus dem Leistungskurs C; Thema "Dreiecke und Halbkreise - Strukturen"

 

Ein Ergebnis aus dem Leistungskurs C; Thema "Dreiecke und Halbkreise - Strukturen"

 


 

Händlerhalle, Kurse, Flohmarkt

....und das gab es auf dem Kongress natürlich auch:

 

Flohmarktverkauf zu Gunsten der Kinderprojekte des Deutschen Klöppelverbandes e.V.

 

Eine junge Dame aus dem Kinderklöppelkurs bei der Arbeit

 

Blick in die Händlerhalle! Hier herrschte reger Andrang!

 


 

Wettbewerb

Der Wettbewerb führte seine Teilnehmer/innen und Betrachter/innen nach "Afrika".

Präsentiert wurden alle eingegangenen Wettbewerbsarbeiten in offenen Schaukästen.
Hier Arbeiten von
Oben: M. Houdin
Mitte: G. Drewelow und E. Knoff
Unten: H. Lehtinen


 

Arbeiten von:
Oben: B. Renn
Mitte: I. Schütze und H. Schmidt
Unten: B. Bruckhoff und R. Streisel

 

Arbeiten von
Oben: A. Küker und U. Veit
Mitte: C. Lehr
Unten: R. Orgiu

 


 

Die Sonderausstellung zum Schuh

von Katharina Kern bot eine riesengroße Auswahl. Fein säuberlich in Schuhkartons verpackt,
war für jeden Besucher das Passende dabei. Aber, sehen Sie selbst:

Für besondere Anlässe: die roten Stilettos

 

Oder vielleicht lieber doch offene Sommersandalen?

 

Zum Reinschlüpfen: dreidimensionale Pumps mit Silberschleife - sehr elegant!

 

Oder doch lieber was Sportliches? in blau

 

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oder rot??

 

Der nächste Winter- oder Wanderurlaub kommt bestimmt!....

 

....und sicher auch der nächste Badeurlaub!

 

Vielleicht sollten wir nicht so egoistisch sein?
Hier ein Stadtschuh für den Herrn...

 

...oder vielleicht doch lieber eine sportliche Sandale für ihn?
(dann verkraftet er den Marathon auf dem Kongress des Deutschen Klöppelverbandes sicher etwas besser!)

 

Zum Schluss: die Pantolette

 

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und der Schuh für Japanfreunde!

 

und - natürlich - eine unvollständige Übersicht über das Gesamtangebot:

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Zum Schluss noch an ein Dank an Bad Pyrmont!

Blick auf das Konzerthaus


 

und Wandelhalle

Bad Pyrmont werden wir in guter Erinnerung behalten!

Haben Sie Lust auf noch mehr Bilder?

Dann sind Sie bei Rosanna und Patrick Orgiu oder Michel Bouvot genau richtig!